Ein kleiner Auszug aus der Geschichte der Zimmermänner

Mit Josef von Nazareth als Schutzpatron hat der Beruf des Zimmermanns eine lange Tradition. Im alten Palästina war er bereits lange etabliert, in Deutschland dauerte es bis zum Mittelalter, ehe er sich zu einem Lehrberuf entwickeln konnte. Bis dahin galt die Devise, dass ein jeder, der ein Haus bauen möchte, auch die Fähigkeiten eines Zimmermanns braucht. Denn bestellen konnte man zur damaligen Zeit noch keinen, selbst war der Mann.

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Mit der Ästhetik kam der Status

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Durch die architektonischen Einflüsse unserer Nachbarstaaten begann man auch in Deutschland, ästhetische und aufwendige Konstruktionen zu bevorzugen. Die reine Funktion war nicht mehr gut genug, es ging von nun an darum, der Welt seinen Status über sein Haus zu kommunizieren. Der Beruf des Zimmermanns war damit in Deutschland geboren. Denn es mussten Fachkräfte her, die in der Lage waren, aufwendige und verspielte Bauten aus Holz umzusetzen.

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Die Freilichtmuseen in Kommern oder auch vielen anderen Orten zeugen von der Handwerkskunst der Zimmerleute. Mit ganz viel Geschick und Fantasie ließen sie aus Funktionsbauten kleine Kunstwerke entstehen. Im 19. Jahrhundert waren es vor allen Dingen die französischen Zimmermänner, die das Aussehen und die Konstruktion der Gebäude bestimmten.

Es begann die Blütezeit der Zimmermänner, es wurden die Zünfte gegründet und Normen gesetzt, die bis heute ihre Gültigkeit besitzen. Viel Fleiß und ganz viel Tradition bestimmen noch heute das Berufsbild. Es ist immer noch eine körperliche Schwerstarbeit, die eine gesunde Physis voraussetzt. Doch schreckt dies nicht ab, im Gegenteil, die gelebte Geschichte und die vielfältigen Tätigkeitsbereiche locken immer noch Jahr für Jahr viele junge Männer und auch immer mehr Frauen in die Ausbildungsbetriebe.

Mehr als nur Dachstühle

Ein Zimmermann errichtet nicht nur den Dachstuhl eines Neubaus. Ein Zimmermann verrichtet nahezu jede Tätigkeit, die mit dem Werkstoff Holz in Verbindung steht. Dass Holz als Baumaterial gerade seine Renaissance erlebt, verleiht auch der Zimmermanns-Branche einen neuen Auftrieb. Holz gilt als schick und modern. Es ist nachhaltig und bietet umweltbewussten Bauherrn eine echte Alternative, so wie https://www.vassla.com mit seinen E-Rollern Städtern eine Alternative bietet, um emissionsneutral von A nach B zu gelangen.

Ob es nun der Schiffs-, der Tief-, der Brücken- oder der Innenausbau ist, die Arbeit des Zimmermanns ist gefragt. Verschalungen, Carports, Block- und Fertighäuser gehören ebenso ins Metier dieser Zunft. Ein Beruf mit Geschichte, Gegenwart und ganz viel Zukunft.

Seit jeher galt dem Zimmermann die gebührende Anerkennung

Der Löffel am Gürtel galt im Mittelalter als Zeichen, dass es sich um einen würdigen und fleißigen Vertreter der Zimmermänner handelt. Dieser Löffel garantierte ihm im Wirtshaus eine warme Suppe, da er sie sich durch seine harte Arbeit verdient hatte. Bei Bewerbungsgesprächen zeugte der Löffel am Gürtel ebenso von seinen Fähigkeiten und verhalf ihm so zu neuer Arbeit.

Was damals der Löffel war, ist heute der Gesellen- und der Meisterbrief. Mit dem Meisterbrief darf der Zimmermann nicht nur einen Betrieb eröffnen und neue Zimmermänner ausbilden, er gilt auch als Hochschulreife. Der Gesellenbrief in Verbindung mit einer dreijährigen Berufserfahrung erlaubt es dem Zimmermann, an der Fachhochschule zu studieren. Der Beruf des Zimmermanns kann somit die Eintrittskarte zu einer großen Kariere sein.

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